Red and White Dynamite

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Antizerr-Training

| stephan |

Das erste Training Laufen an der Leine verlief super. Ein ständiges Zerren und Ziehen, wie ich das von unserem Dackel-Mix Benny her kannte, kommt so gut wie gar nicht vor. Wenn die Leine dennoch einmal straff ist, wird einfach angehalten. Edison stoppt dann quasi automatisch und dreht sich zu mir um. Nach einer kurzen Pause gehen wir dann auf gleicher Höhe gemeinsam wieder los.

Am Ende der Übung lief er schon fast bei Fuß. Was ich enorm finde, ist, dass Edison die ganze Zeit über immer wieder aufmerksam zu mir hoch geschaut hat. Ich bin begeistert, wir werden das nun jeden Tag üben. :)

Markttag

| julia |

Heute war Markttag in Nordhorn. Das Wetter ließ zwar ein wenig zu wünschen übrig, denn es regnete immer mal wieder. Trotzdem haben wir uns gut gelaunt auf den Weg gemacht. Vom Parkhaus sind wir mit Edison im 4Lazylegs gestartet. Dieser Hundetragebeutel ermöglich es uns auch längere Touren mit dem Kleinen zu machen, ohne die Zeit, die er selber laufen sollte – maximal das Doppelte seines Alters in Wochen – zu strapazieren.

Edison im 4Lazylegs-Tragebeutel bei Julia
Eine bequeme Art zu reisen
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Gestatten, mein Name ist Findus

| stephan |

Heute hatten wir eine tierische Überraschung für Edison. Wir sind mit ihm auf die benachbarte Koppel bei meinen Eltern gegangen, um ihm das Pony Findus vorzustellen. Marina, eine junge Nachbarin meiner Eltern, war der Meinung, es könne ja nicht schaden, die Sozialisierung Edisons zu fördern. Gesagt, getan. Marina gab ihrer Schwester Bescheid, die kurz daraufhin auf Findus angeritten kam und vor uns stoppte. Sowohl Edison als auch Findus waren beide ganz ruhig als sie aufeinandertrafen. Edison war sogar so neugierig, dass er intensiv am Pferd schnuppern wollte. Findus bekam dies mit, woraufhin er seinen Kopf senkte und sich beide, groß und klein, Nase an Nase beschnüffelten. Wir waren alle so baff, dass wir vergaßen ein Foto zu schießen. Sei’s drum. Damit es nicht nur beim Näseln blieb, bat Marina ihre Schwester, auch nochmal um Edison herumzureiten. Erst ganz langsam, dann im Trab und zum Schluss im Galopp. Edison hatte anfangs Respekt aufgrund der Größe, nach einigen Minuten ließ er sich aber nicht mehr davon beeindrucken.

Später darf Edison dann irgendwann einmal die großen schwarzen Friesen meines Schwiegervaters kennenlernen. Darauf bin ich schon gespannt wie ein Flitzebogen. ;)

Wilde Träume

| julia |

Es ist wirklich ein Schauspiel, Edison beim Schlafen zuzuschauen bzw. zuzuhören. Er macht Sauggeräusche, knurrt, bellt, wimmert, schnauft und jauchzt. Dabei bewegt sich der gesamte Hund: die Pfoten zucken, der Kiefer malmt oder er scheint etwas zu jagen. Ich wüsste wirklich gern, wovon er in diesen REM-Schlaf-Phasen träumt. Das wird aber wohl sein Geheimnis bleiben. =)

Das Salinenfest in Rheine

| stephan |

Da auch der Welpenkurs in Huntlosen auf Grund von zu hohen Temperaturen ausgefallen ist, haben wir uns gedacht, dem Hund stattdessen neue Eindrücke und Umweltreize zu bieten. In den nicht mehr so heißen Abendstunden hieß es dann rein ins Auto, fünf Minuten fahren und das Salinenfest, ein Mittelaltermarkt hier in Rheine, besuchen. Die vielen Menschen und anderen Hunde hat Edison hingenommen als hätte er sie ständig um sich. Vollkommen abgebrüht. Echt erstaunlich. Ich glaube Julia und ich hatten mehr Stress als unser Kleiner. ;)

Wir wurden natürlich auch von dem ein oder anderen angesprochen und gefragt, welcher Rasse Edison angehört. Wir haben es mittlerweile aufgegeben, Nova Scotia Duck Tolling Retriever zu sagen, da wir in der Regel ein Hähh?? ernten und dann den Namen lang und breit erklären müssen. Stattdessen sagen wir lieber, er sei ein kanadischer Retriever auch Toller genannt. Darauf sagen die meisten Leute dann: Ahh, ja, unsere Freunde haben auch 'nen Golden Retriever. Oder: Ach, sie meinen sowas wie 'nen Labrador Retriever? Wir nicken dann und geben zum Besten, dass sie im Grunde artverwandt sind und einer große Retrieverfamilie angehören. Mal sehen, wann uns der Erste begegnet, der einen Toller (er)kennt …